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Till Lindemann das blutige Leckermaul

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Till Lindemann Rammstein Knebel
Foto: Till Lindemann Musikvideo "Knebel"

Das Till Lindemann, nebst der Band Rammstein, für krasse Videos bekannt ist, ist nichts neues. Das neueste Video reiht sich da nahtlos ein. Der nächste “Schocker” der es weltweit in die Presse geschafft hat.

Der Rammstein-Frontmann gibt sich im Video im gewohnt schmutzigen Fantasie-Spiel. Im Sound erinnert das Liedchen zunächst eher an ein harmloses Pfadfinder- oder Pionierlied, bevor der Sound in der zweiten Hälfte in den gewohnten Hardrock kippt.

Liebliche Gitarrenklänge mit knallharten Sado-Maso Texten, was für eine erfrischende Mischung. Skandal vorprogrammiert.

Zum großen Aufreger wurden die blutigen Szenen des Videos. Till schleckt genüsslich eine blutige “Pussy”. Für Otto-Normalverbraucher und Blümchensex Liebhaber ein garantiertes Erlebnis, irgendwo zwischen Ekel und Gänsehaut.

Diese Gefühlsregungen sind natürlich einkalkuliert, daran besteht kein Zweifel. Und wie selbstverständlich sprang die Weltpresse genau auf dieses Thema an. Keine Diskussionen über den Text “Ich mag Dich mit einem Knebel in dem Mund!” und auch kein Sturmlauf wegen möglicher Frauenfeindlichkeiten im Text. Womöglich weil man die Rammsteiner mittlerweile kennt: Till will doch nur spielen! Und vor allem weiß man nie, ob nach der großen Aufregung noch eine überzeugende Auflösung kommt die mögliche Kritiker zu peinlichen Gestalten macht.

Die Aufregung war groß, mit teilweise grotesken Fragen. Da kamen allen ernstes Fragen wie “Hat Till das Feuchtgebiet der Dame tatsächlich blutig gebissen?” oder für alle Tierschützer wichtig “Hat er dem Aal wirklich den Kopf abgebissen?”.

Auf das logische nein zu beiden Fragen kam natürlich niemand. Alles aus der Ecke Rammstein hatte schon immer einen Show-Effekt. Selbstredend das sich Charlotte Sartre (Pornodarstellerin im Video) nicht das Arbeitsgerät wegfressen lässt und natürlich wird sich Till auch kaum einen echten Aal in den Mund stecken. Aal Blut ist giftig, soweit denkt ein kluger Mensch und klug ist Till Lindemann.

Erst Skandal, dann Klickgeschäft

Mittlerweile hat die skandalisierende Meute auch die Strategie gewechselt. Nach dem erst der Skandal die “Klicks” brachte, inklusive dem Hinweis das Video sei zensiert und gesperrt, ist es jetzt der dezente Hinweis wo das Video dann doch wieder zu sehen ist.

Wer sich darüber freut ist klar, die Betreiber von Free-Porn-Portalen wie Pornhub. Dort ist das Video online und gleich in allen zensierten und unzensierten Varianten.

Alexander von Hindenburg – Redaktion

Foto: Till Lindemann – Knebel (Musikvideo)

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